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Schlaganfallbus am 20. Juni in Münchberg


Experten informieren über Schlaganfall und Diabetes

Schlaganfallbus macht am 20. Juni in Münchberg Halt            Klicken Sie hier, um unseren Flyer aufzurufen!
 
Experten informieren über Schlaganfall und Diabetes
 
Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten, schnell reagieren – Aufklärung kann Leben retten. Die Kliniken HochFranken und die Ärztegenossenschaft Hochfranken engagieren sich aktiv für die Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“. Deshalb macht am Mittwoch, 20. Juni 2018, der Infobus der „Herzenssache Lebenszeit“ – ein signalroter Doppeldeckerbus – am Pocks-Platz in Münchberg Halt. Von 10 bis 15 Uhr stehen Fachärzte und Fachpersonal der Ärztegenossenschaft Hochfranken, der Kliniken HochFranken sowie weitere Experten zur Verfügung und informieren rund um Schlaganfall und Diabetes. Es besteht die Möglichkeit, offene Fragen zu klären, mehr über Risiken und Vorbeugung der beiden Krankheiten zu erfahren und das eigene Schlaganfall- und Diabetesrisiko anhand verschiedener Tests zu prüfen.
 
Der Schlaganfall gehört zu den großen Volkskrankheiten. Alleine in Deutschland sind davon jährlich etwa 270.000 Menschen betroffen. Und auch die Anzahl der am sogenannten Typ-2-Diabetes  erkrankten Menschen in Deutschland ist hoch und wird auf etwa 7,6 Millionen geschätzt. Dass Diabetes, Herzerkrankungen und Schlaganfall eng zusammenhängen, ist vielen Menschen nicht bewusst. So ist jedoch der Typ-2-Diabetes ein klassischer Risikofaktor für den Schlaganfall: Etwa jeder fünfte Schlaganfall-Patient ist Diabetiker.  
 
Um bleibende Schädigungen nach einem Schlaganfall zu vermeiden, muss nach Auftreten der ersten Symptome schnell gehandelt werden. Die ersten Stunden sind entscheidend! Bei rascher Diagnosestellung und Einleitung einer Therapie in spezialisierten Schlaganfall-Stationen können dauerhafte Einschränkungen gering gehalten werden. Das Wissen über die Symptome des Schlaganfalls kann lebensrettend sein kann. Und durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und die Förderung eines gesunden Lebensstils lässt sich das Risiko für Folgeerkrankungen von Diabetes sowie für Schlaganfälle verringern.   
 
Deshalb haben es sich die Initiatoren und Partner der Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“ zum Ziel gesetzt, den Informationsstand über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen in der Bevölkerung zu verbessern und damit dazu beizutragen, die Anzahl der Schlaganfälle und Diabeteserkrankungen zu reduzieren.  
 
Seit 7. Mai ist nun die Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ wieder in Deutschland unterwegs, in diesem Jahr erstmals mit zwei roten Infobussen. Einer davon macht am 20. Juni in Münchberg Halt.    
 
Am Infobus können Interessierte ihr persönliches Risiko testen lassen und offene Fragen im direkten Gespräch mit Ärzten und medizinischem Fachpersonal der Schlaganfalleinheit der Kliniken HochFranken Münchberg sowie der örtlichen Praxen klären. Messdemonstrationen zu Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinwerten ermöglichen es, einen Eindruck vom eigenen Gesundheitszustand zu erhalten. Mit dabei sind auch die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe, die Gesundheitsregion plus, die Ergo- und Physiotherapiepraxis Scheidig und die Logopädie-Praxis Konrad. Die Klinikküche bietet zudem gesunde Kost und Getränke – zur Verfügung gestellt von Höllensprudel. Für zusätzliche Aufklärung sorgt umfangreiches Informationsmaterial, das kostenfrei zum Mitnehmen bereitliegt.  
 
„Durch unsere Beratung der Menschen vor Ort möchten wir dazu beitragen, die Bevölkerung für die Erkrankungen Schlaganfall und Diabetes nachhaltig zu sensibilisieren“, unterstreicht Klaus Tröger, Geschäftsführer der Ärztegenossenschaft Hochfranken eG, die Bedeutung des Aktionsangebots.  
 
Schlaganfalleinheit der Klinik Münchberg Um möglichst viele Schlaganfall-Patienten wohnortnah und nach modernsten Maßstäben zu behandeln, entstanden immer mehr Spezialstationen, sogenannte Stroke Units oder Schlaganfalleinheiten. Seit Juli 2014 gibt es in der Klinik Münchberg eine solche Schlaganfalleinheit. Sie entstand als Teil des Schlaganfall-Netzwerkes mit Telemedizin in Nordbayern (abgekürzt: STENO) und wurde am 15. Februar 2016 im Rahmen des Netzwerkes nach ISO-Norm zertifiziert. Insgesamt 21 Kliniken (drei zentrale Neurologien in den Kliniken Erlangen, Nürnberg und Bayreuth sowie 18 periphere Kliniken)
gehören dem STENO-Netzwerk an. Ein Team aus speziell ausgebildeten Pflegekräften, Physio-und Ergotherapeuten, Logopäden, internistisch und neurologisch ausgebildeten Ärzten und dem Sozialdienst betreuen die Schlaganfallpatienten, bis sie ihre Rehabilitationsbehandlung antreten.

Artikel vom: 11.06.2018

Quelle: Foto bereitgestellt von den Kliniken HochFranken

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